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Angehörigenarbeit und Trialog
Die dritte Dimension in der Psychiatrie
Angehörigenarbeit in der Psychiatrie
Drei Bände im Schuber: 44,70

 

Werner Binder, Wolfram Bender (Hrsg.)
Angehörigenarbeit und TRIALOG
Auf dem Weg zu einer Trialogischen Psychiatrie

Im dritten Band zur ‚Angehörigenarbeit in der Psychiatrie’ wird die künftige Entwicklung hin zu einer tryialogischen Psychiatrie konzeptualisiert. Bei aller methodischer Differenziertheit der Bemühungen die Angehörigenarbeit zu gestalten zeigt sich, dass diese einseitig bleiben, solange nicht neben den Professionellen und Angehörigen die dritte große Interessensgruppe mit einbezogen wird, die der Psychiatrie-Erfahrenen. Ohne eine Rückmeldung von den Betroffenen, wie professionelle Angehörigenarbeit oder Selbsthilfeinitiativen der Angehörigen ‚ankommen’, fehlt letztendlich der erforderliche Praxisbezug.

256 Seiten, farb. Illustr. / 19,80 € / ISBN 978-3-924533-87-3 / Januar 2008

Inhalt  Einführung: Werner Binder / Der Trialog in Theorie und Praxis: Werner Binder / Das Münchner Psychose-Seminar: Josef Bäuml, Heinrich Berger, Hedi Hansen-Heberle, Judith Hofmann, Rahel Kind, Edelgard Mösch, Gabi Pitschel-Walz / Angehörige im Dilemma zwischen Liebe und Selbstaufgabe: Eva Straub / Worte zum Trialog: Margret Osterfeld / Geschwister sind auch Angehörige – wie die anderen auch, aber doch anders!: Reinhard Peukert / Wie wir Angehörigen besser helfen können: Heinrich Schulze Mönking / „Angehörige informieren Angehörige“; Eine alternative Form der psychoedukativen Angehörigenarbeit: Christine Rummel, Gabi Pitschel-Walz, Werner Kissling / Anti-Stigma Projekte in der Psychiatrie – Betroffene und Angehörige gehen an die Öffentlichkeit: Kerstin Wundsam und Werner Kissling / Welche Rolle spielen Angehörige für Rückfallverhütung, Früherkennung und Prävention schizophrener Störungen? / Von der Expressed-Emotion-Forschung bis zur Suche nach kognitiven Endophänotypen für schizophrene Störungen. / Andreas Wittorf, Daniela Steinle, Gerhard Buchkremer / Belastungen von Angehörigen ersthospitalisierter schizophrener und depressiver Patienten: Stressindikatoren und Einflussfaktoren: Anne Maria Möller-Leimkühler / Qualitätsmanagement in der ambulanten Behandlung schizophrener Patienten: Ute Seemann, Christian Schwarz, Birgit Jansen, Werner Kissling

 

Werner Binder, Wolfgang Bender (Hrsg.)
Angehörigenarbeit in der Psychiatrie
Standortbestimmung und Ausblick

Die Angehörigenarbeit gewinnt in der ambulanten und stationären Psychiatrie immer mehr an Bedeutung, setzt sich doch zunehmend die Erkenntnis durch, dass ohne eine Einbeziehung der Angehörigen ein langfristig angelegtes Gesamthandlungskonzept alle therapeutischen Bemühungen rudimentär bleiben. Die Beiträge dieses Bandes beleuchten die unterschiedlichen Facetten des Themas, u.a. unter den Stichworten: Standortbestimmung in der Psychiatrie und in freier Praxis; stationäre und ambulante Gruppenprogramme; die Sicht der Betroffenen und Angehörigen; Forensische Psychiatrie.

232 Seiten, farb. Illustr. / 18,90 € / ISBN 3-924533-57-1

Inhalt   Die Angehörigenarbeit – neue Impulse – Werner Binder / Zusammenarbeit mit Angehörigen schizophrener Patienten. / Suche nach optimaler Unterstützung für den Betroffenen – Stefan Klingberg, Gerhard Buchkremer / Standortbestimmung in der Psychiatrie. Ein Beitrag aus Sicht der Angehörigen – Ursel Thamm / Psychose-Erfahrung und Lebensqualität. Ein Beitrag aus Sicht der Betroffenen – Doris Luksch / Psychosoziale Interventionen unter Einbeziehung der Bezugspersonen von Patienten mit psychiatrischen Störungen. Ein narrativer Überblick – Sibylle Kraemer / Angehörigenarbeit bei niedergelassenen Psychiatern und Nervenärzten: Projekte - Probleme - Prognosen – Ute Seemann, Albert Zacher / Psychoedukative Gruppen bei schizophrenen Psychosen unter stationären Behandlungsbedingungen - Ergebnisse der PIP-Studie, aktueller Stand, Ausblick. – Josef Bäuml, Gabi Pitschel-Walz, Werner Kissling / Psychoedukative Gruppenprogramme für ambulant behandelte schizophrene Patienten. Erfahrungen in ihrer Anwendung – W. Peter Hornung / Angehörigenarbeit in der Forensischen Psychiatrie – Herbert Steinböck

 

Werner Binder, Wolfgang Bender (Hrsg.)
Die dritte Dimension in der Psychiatrie
Angehörige, Betroffene und Professionelle auf einem gemeinsamen Weg

Wie der Titel bereits nahelegt, geht es in dem Folgeband von ‚Angehöroigenarbeit in der Psychiatrie’ um eine neue Dimension oder Sichtweise in der Psychiatrie, nämlich um die Einbeziehung der Angehörigen in den therapeutischen Prozeß und um die Wahrnehmung psychiatrischer Erkrankungen aus dem Blickwinkel der Angehörigen und der Betroffenen selbst. Neben der fest etablierten Psychopharmakotherapie, der Psycho- und Soziotherapie wäre also die Arbeit mit Angehörigen als „dritte Säule“ oder Dimension in die Psychiatrie einzuführen. Wer sich je als professionell in der Psychiatrie Tätiger auf die Arbeit mit Angehörigen intensiver eingelassen hat, wird bestätigen können, daß sich dadurch Perspektive und Verständnis für psychische Störungen verändern und eine Erweiterung des Horizontes eintritt. Die Herausgeber hoffen, allen Interessierten einen aktuellen Einblick in das weite Spektrum und die zunehmende Differenzierung der Angehörigenarbeit geben zu können und möchten Angehörige, Betroffene sowie Professionelle zu eigenen Initiativen und Projekten ermutigen.

254 Seiten, farb. Illustr., 2003 / 18,90 € / ISBN 3-924533-68-7

Inhalt  Wie wir Angehörigen besser helfen können – Heinrich Schulze Mönking / Wissen ist Macht. Welche Rolle können und wollen Angehörige zur Rückfallprophylaxe ihres erkrankten Familienmitgliedes übernehmen? – Michael Sadre, Chirazi-Stark / „Un-gehörige" oder Co-Therapeuten - Eva Sträub / Visionen auf einer Tagung - Expertengespräch zwischen Professionellen, Angehörigen und Betroffenen – Karin Haehn / Wie gründe und gestalte ich eine Angehörigengruppe? – Werner Binder / Psychoedukative Gruppen in der Praxis. Theorie und Praxis – Ute Seemann, Walter Schart / Kognitive Verhaltenstherapie bei schizophrenen Patienten mit Positivsymptomatik – Stefan Klingberg, Gerhard Buchkremer / Die Auswirkungen des protektiven Potentials von Angehörigen auf den Langzeitverlauf schizophrener Psychosen: Ergebnisse der 7-Jahreskatamnese der Münchner PIP-Studie – Josef Bäuml, Gabi Pitschel-Walz, Anja Basan, Werner Kissling, Hans Förstt / Bewältigungsorientierte Gruppen bei schizophrenen und schizoaffektiven Psychosen. Ergebnisse einer kontrollierten Studie zu Aspekten der Behandlungszufriedenheit – Annette Schaub / Angehörigenarbeit bei affektiven Erkrankungen – Gabi Pitschel-Walz / Zwangsstörungen und ihre Behandlung innerhalb eines bifokalen verhaltenstherapeutischen Gruppentherapiekonzepts – W. Peter Hornung / Angehörige als Opfer. Fallstricke der Forensischen Psychiatrie – Herbert Steinböck